Neuer Auftrag!

 

Die DEGES plant und baut im Auftrag des Landes Hessen im Abschnitt von AS Waldkappel bis zur A4 AD Wommen den Neubau der Bundesautobahn A44.

Die Ingenieurgemeinschaft BUNG, CONFIDO und Müller+Hereth wurde mit der  Bauoberleitung / Bauüberwachung der VKE 212, 2. Bauabschnitt beauftragt.

Das Projekt C21 umfasst die VKE C212 mit einer Gesamtlänge von ca.7,90 km. Die VKE C212 beginnt nordwestlich der Gemeinde Waldkappel - Bischhausen und verläuft in östliche Richtung nördlich der Bundesstraße 7 und südlich der stillgelegten Bahnlinie Kassel - Eschwege. Im weiteren Verlauf überquert die A 44 die vorhandene Bahntrasse 3600, Frankfurt (M) Hbf – Göttingen ca. bei Bahn-km 196,50 und die Wehre. Parallel zur Bundesstraße 7/27 wird die Trasse dann bis zur Anschlussstelle Ringgau weitergeführt. Die geplante A44 zeigt in diesem Bereich einen ständigen Wechsel zwischen Damm- und Einschnittslagen. Das Gebiet ist ökologisch hoch sensibel.

Es sind nachfolgend genannte Baumaßnahmen zu überwachen:

-Bau des ca. 600 m langen Tunnels Spitzenberg inklusive der betriebstechnischen Ausrüstung (2 Röhren / RQ 26 t).

-Erd- und Streckenbauleistungen im 2. Bauabschnitt. Vierstreifiger Aus-/ Neubau sowie Verwallungen und Geländeprofilierungen einschließlich aller erforderlichen Zuwegungen, Baustraßen und Wirtschaftswege.

-Neubau von Ingenieurbauwerken. Brückenbauwerke, Stützwände, Regenrückhaltebecken, Kollisionsschutzzäune, Irritationsschutzwände und Verkehrszeichenbrücken.

-Verkehrsführungs- und Verkehrssicherungsmaßnahmen.

-Elektro- und Kommunikationstrassen in Leerrohrtrassen mit Kabelziehschächten Niederspannungsanlagen sowie Datenübertragungstrassen CU/LWL, parallel zur Strecke, den Tunnelvorfeldern, im Tunnel, im Bereich der Anschlussstellen und den sonstigen Ingenieurbauwerken.

-Vorgezogener Erd- und Dammbau im Bereich Koppelhude.

 

Wir freuen uns auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten!

 

Bilder von der Tunnelanstichsfeier aus der Werra-Rundschau

 

Vortrag Lärchenberg

 
Baustraße zum Nordportal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erster Zug fährt durch den neuen Burgbergtunnel

 

 

Am Montagmorgen (15. August) wurde der 307 Meter lange Neue Burgbergtunnel bei Erlangen in Betrieb genommen. Gegen 4.40 Uhr fuhr der erste planmäßige Zug – eine S-Bahn der Linie S1 von Bamberg nach Hartmannshof - durch die neue zweigleisige Röhre. Damit endet zugleich eine weitere Etappe beim viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Ebensfeld und Nürnberg im Rahmen des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 8 (VDE 8).

Der Neue Burgbertunnel entstand parallel zu Bayerns ältestem Bahntunnel. Die zwei Gleise der Ausbaustrecke werden nunmehr, ausgenommen in der 1844 eingeweihten Röhre des Burgbergtunnels, ab dem 15.08.2016 erneuert. Die Fertigstellung des Abschnitts zwischen Baiersdorf und Erlangen ist für August 2017 geplant. Damit stehen künftig vier Gleise zur Verfügung. Zwei in Nord-Süd-Richtung durch den alten und zwei in Süd-Nord-Richtung durch den neuen Tunnel.

Neben dem neuen Burgbergtunnel wurden am Montagmorgen nach einer Bauzeit von ca. 25 Monaten und einer zum Abschluss mehrtägigen Streckensperrung in dem rund 9 Kilometer langen Bauabschnitt rund um Erlangen weitere neue Bahnanlagen in Betrieb genommen. Dazu gehören unter anderem zwei zusätzliche Streckengleise zwischen Erlangen und Baiersdorf, neue Brücken u. a. über die Martinsbühler Straße und die Schwabach sowie neue Stationen und Bahntechnik.

 

 

Bauzeit: Juli 2014 bis August 2016

 

Auftraggeber : DB Netz AG

 

Erste Zugfahrt durch den neuen Burgbergtunnel

 

15.08.2016 Der erste Zug durch den neuen Burgbergtunnel nach 25 Monaten Bauzeit

Zurück