Confido Ingenieure auf Werksbesichtigung: vor dem Betonwerk in der Sonne werfen sie ihre Arme in die Luft

Gemeinsam in Bewegung

Sommerfest 2026: zwei Tage zwischen Teamgeist, Austausch und neuen Einblicken

Ein Sommerfest darf leicht sein. Es darf Raum für Lachen schaffen, für gute Gespräche und für Begegnungen, die im Arbeitsalltag manchmal zu kurz kommen. Bei CONFIDO gehört noch etwas dazu: die Freude daran, gemeinsam Neues zu entdecken. Genau diese Mischung prägt unser Sommerfest 2026.

Am 30. und 31. Juli verbringen wir zwei abwechslungsreiche Tage in Burgkunstadt und Azendorf. Wir messen uns beim Minigolf, lassen den Abend bei gutem Essen ausklingen und erhalten am nächsten Tag bei Maxit einen eindrucksvollen Einblick in die Herstellung moderner Baustoffe.

Die Stationen könnten auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein: Hier der kleine Ball, der mit Gefühl über eine Bahn gespielt wird. Dort große Anlagen, Rohstoffe und komplexe Produktionsprozesse. Doch beide Teile verbindet ein Gedanke: Gute Ergebnisse entstehen, wenn Menschen aufmerksam bleiben, voneinander lernen und ihre unterschiedlichen Stärken zusammenbringen.

Genau darin zeigt sich CONFIDOculture. Sie lebt in der Art, wie wir miteinander arbeiten, Wissen teilen und Verantwortung übernehmen. Und sie zeigt sich darin, wie wir gemeinsame Zeit gestalten: aktiv, neugierig und mit echtem Interesse aneinander.

Wenn das Wetter den Plan verändert

Unser Sommerfest beginnt mit Minigolf in Burgkunstadt. Der Sommer zeigt sich allerdings von seiner wechselhaften Seite und macht eine Runde im Freien wenig verlockend. Zum Glück hält das Minigolf-Center Burgkunstadt eine passende Antwort bereit: Wir spielen drinnen.

Das Center im Landkreis Lichtenfels gilt als Bayerns erste Indoor-Minigolf-Anlage. Die Bahnen liegen geschützt im Innenraum, die Stimmung ist gelöst und die Mannschaft vollständig versammelt. Aus einem wetterbedingten Wechsel wird damit kein Ersatzprogramm, sondern ein gelungener Auftakt.

Frau Bornschlegel begrüßt uns und führt in das Spiel ein. Sie erklärt die wichtigsten Regeln, gibt Hinweise zu den Bahnen und sorgt dafür, dass alle gut vorbereitet starten können. Dafür danken wir ihr herzlich.

CONFIDOs beim Minigolfen
Gemeinsam aktiv: fünf ausgeloste Teams auf Bayerns erster Indoor-Minigolf-Anlage.

Fünf Teams, viele Wege zum Ziel

Die Mannschaften werden ausgelost. So entstehen fünf Gruppen, die sich in dieser Zusammensetzung im Arbeitsalltag vielleicht seltener begegnen. Neue Konstellationen bringen andere Gespräche hervor. Kolleginnen und Kollegen erleben einander außerhalb gewohnter Aufgaben und Zuständigkeiten.

Sobald die ersten Bälle rollen, entwickeln die Teams ihren eigenen Rhythmus. Manche prüfen Winkel und Hindernisse, andere vertrauen auf Gefühl und eine Portion Mut. Wieder andere beobachten zunächst und ziehen daraus ihre Schlüsse. Beim Minigolf liegen schließlich ein präziser Treffer und eine unerwartete Ehrenrunde oft nur wenige Zentimeter auseinander.

Ein wenig sportlicher Ehrgeiz gehört dazu. Doch spätestens wenn ein Ball seinen ganz eigenen Weg nimmt, wird gemeinsam gelacht, angefeuert und gefeiert. Gute Tipps wandern von einem Teammitglied zum nächsten. Gelungene Schläge finden Anerkennung, missglückte Versuche liefern die besten Geschichten.

Diese Leichtigkeit schafft Verbindung. Wer einander anfeuert, erlebt Unterstützung unmittelbar. Und wer gemeinsam vor einer kniffligen Bahn steht, erkennt schnell, wie unterschiedlich Menschen dieselbe Aufgabe angehen.

Präzision mit Augenzwinkern

Minigolf wirkt einfach: Ball hinlegen, Ziel ansehen, Schläger führen. In der Praxis verlangt jede Bahn Aufmerksamkeit. Stärke, Richtung und Winkel müssen zusammenpassen. Manchmal hilft ein genauer Plan, manchmal braucht es Geduld. Gelegentlich ist ein neuer Versuch die klügste Lösung.

Für Ingenieurinnen und Ingenieure sind solche Zusammenhänge durchaus vertraut. Auch in unseren Projekten betrachten wir Bedingungen, erkennen Abhängigkeiten und suchen einen tragfähigen Weg zum Ziel. Beim Sommerfest geschieht das mit weniger Folgen für Kosten, Termine und Bauabläufe. Der Ball verzeiht eine zusätzliche Runde. Gerade deshalb dürfen wir ausprobieren und über uns selbst lachen.

Die ausgelosten Gruppen bringen Bewegung in vertraute Muster. Fachbereiche und Rollen treten für einige Stunden in den Hintergrund. Manche beweisen Ruhe, andere liefern Energie, wieder andere behalten die Punkte im Blick. Aus diesen Eigenarten entsteht ein gemeinsames Erlebnis.

Zeit für Gespräche

Nach dem letzten Ball lassen wir den Tag im Hotel Drei Kronen in Burgkunstadt bei gutem Essen ausklingen. Nun ist Zeit, in Ruhe Platz zu nehmen und die Erlebnisse des Nachmittags noch einmal aufzugreifen.

Gespräche entstehen ohne Tagesordnung. Die Themen wechseln zwischen Projekten, persönlichen Interessen und den Erwartungen an den kommenden Tag. Kolleginnen und Kollegen, die an unterschiedlichen Standorten, Aufgaben oder Projektphasen arbeiten, finden hier Zeit füreinander.

Solche Abende schaffen Nähe, weil sie den Menschen hinter der beruflichen Rolle sichtbar machen. Erfahrung wird geteilt, Humor verbindet und manches Gespräch legt die Grundlage für ein noch besseres Miteinander. Das Hotel Drei Kronen bietet dafür den passenden Rahmen.

Ein neuer Morgen, ein gemeinsamer Start

Nach einem gemeinsamen Frühstück richtet sich der Blick nach Azendorf. Dort erwartet uns der fachliche Teil unseres Sommerfestes: eine Werksführung bei der Franken Maxit Mauermörtel GmbH & Co. KG.

Die Entscheidung für eine Werksführung passt bewusst zu CONFIDO. Unsere Arbeit ist von technischem Wissen, sorgfältiger Koordination und einem klaren Verständnis für Bauprozesse geprägt. Baustoffe begegnen uns in Planungen, Ausschreibungen, Prüfungen und auf Baustellen. Ihre Eigenschaften und ihr sinnvoller Einsatz beeinflussen die Qualität der Ausführung.

Wenn wir erleben, wie diese Produkte entstehen und welche Überlegungen dahinterstehen, vertiefen wir unser Verständnis für die Praxis. Weiterbildung findet damit direkt am Ort des Geschehens statt. Sie wird anschaulich, konkret und gemeinsam erlebt.

Confido Ingenieure vor dem Betonwerk Maxit, mit Sicherheitswesten in Signal-Orange.
Einmal (fast) alle: CONFIDO Ingenieure, weil es gemeinsam besser geht.

Zu Gast bei Maxit in Azendorf

Im Werk Azendorf empfängt uns Reiner Bütterich, Projektleitung Vertrieb bei Maxit. Er begleitet die Gruppe durch das Werk und öffnet Türen zu Bereichen, die im normalen Projektalltag verborgen bleiben. Dabei vermittelt er Fakten, Zusammenhänge und Erfahrungen auf persönliche und zugängliche Weise.

Ein guter Gastgeber zeigt seinen Gästen Räume. Ein besonderer Gastgeber lässt sie zugleich an der Haltung eines Unternehmens teilhaben. Genau das erleben wir bei Maxit. Reiner Bütterich erläutert die Firmengeschichte, ordnet Entwicklungen ein und verbindet sie mit seinen persönlichen Erfahrungen. Dadurch erhalten Zahlen, Anlagen und Produkte einen menschlichen Zusammenhang.

Besonders beeindruckt uns die gelebte Firmenphilosophie. Sie bleibt kein abstrakter Satz, sondern wird in der Art spürbar, wie unser Gastgeber über das Unternehmen, seine Arbeit und die Menschen bei Maxit spricht. Offenheit, Bodenständigkeit und Freude am fachlichen Austausch prägen die Begegnung.

Für diese Gastfreundschaft bedanken wir uns herzlich. Reiner Bütterich nimmt sich Zeit für unsere Fragen und schafft eine Atmosphäre, in der ein echtes Gespräch entsteht. Ebenso danken wir dem gesamten Team im Werk Azendorf, das unseren Besuch ermöglicht und Einblicke in den laufenden Betrieb gewährt.

Vom Rohstoff zum Baustoff

Eine Werksführung verändert den Blick auf Produkte, die auf Baustellen selbstverständlich erscheinen. Ein Sack Mörtel, ein Putzsystem oder ein anderer mineralischer Baustoff trägt zunächst einen Namen, technische Kennwerte und Vorgaben zur Verarbeitung. Im Werk wird sichtbar, welche Prozesskette dahintersteht.

Rohstoffe werden ausgewählt, geprüft, gelagert und in genau abgestimmten Verhältnissen zusammengeführt. Produktionsanlagen, Steuerung, Qualitätssicherung und Logistik greifen ineinander. Bis ein Produkt das Werk verlässt, sind zahlreiche Menschen, Prüfungen und Entscheidungen beteiligt.

Für uns als Ingenieurunternehmen ist dieser Blick hinter die Kulissen wertvoll. Er zeigt, wie technische Eigenschaften aus kontrollierten Abläufen hervorgehen und wie wichtig klare Schnittstellen entlang der gesamten Kette sind. Planung, Herstellung, Lieferung und Verarbeitung stehen in direkter Beziehung zueinander.

Während der Führung verbinden wir Beobachtungen aus unseren Projekten mit den Erläuterungen im Werk. Fragen aus der Praxis treffen auf Wissen aus Herstellung und Vertrieb. Dadurch bleiben Informationen nicht theoretisch, sondern knüpfen unmittelbar an unsere Erfahrungen an.

In der Werkshalle, Baustoff-Versuchsaufbau, Baustoffe im Lot mit Werksmitarbeiter maxit
Die Eigenheiten der Baustoffe kennenlernen … pricelss!

Lernen mit allen Sinnen

Fachwissen lässt sich lesen, besprechen und dokumentieren. Im Werk kommt eine weitere Ebene hinzu. Wir sehen Größenverhältnisse, Wege und Abläufe. Wir hören die Anlagen und erleben, wie räumliche Organisation und Produktion zusammenwirken.

Zu den prägenden Stationen gehört die Aussichtsplattform. Von dort öffnet sich der Blick über das Werk. Einzelne Bereiche fügen sich zu einem Gesamtbild. Für Menschen, die täglich planen, koordinieren und überwachen, ist das ein vertrautes Prinzip: Details gewinnen an Bedeutung, sobald ihre Verbindung zum Ganzen sichtbar wird.

Auf der Plattform entstehen Gruppenbilder, die diesen Moment festhalten. Eine Aufnahme soll sogar einen Platz in der Maxit-Firmenzeitschrift „Bergmax“ finden. Darüber freuen wir uns sehr. Das Bild steht für die Begegnung zweier Unternehmen, die ihre Verbundenheit mit der Baupraxis und ihr Interesse am fachlichen Austausch teilen.

Herr Bütterich bittet nach der Führung um das Gruppenfoto und schreibt, dass ihm der gemeinsame Freitagvormittag „richtig Spaß gemacht“ hat. Dieses schöne Echo zeigt, dass Gastfreundschaft keine Einbahnstraße ist. Eine gelungene Begegnung entsteht durch das Engagement des Gastgebers und durch Gäste, die aufmerksam zuhören, neugierig fragen und ihre eigenen Erfahrungen einbringen.

Dabei nimmt jede Person andere Details wahr und bringt ihre eigene Perspektive ein. Im gemeinsamen Austausch ergänzen sich diese unterschiedlichen Stärken zu einem Gesamtbild – eine wichtige Grundlage für unsere Arbeit in komplexen Bauprojekten.

Wissen wächst im Austausch

Gemeinsames Lernen entfaltet eine besondere Wirkung. Jede Person nimmt andere Details wahr: technische Abläufe, Logistik, Qualitätssicherung oder betriebliche Organisation. Im Gespräch ergänzen sich diese Perspektiven. Eine Beobachtung löst eine Frage aus, eine Erklärung erinnert an ein Projekt und eine persönliche Erfahrung öffnet einen weiteren Blickwinkel.

So entsteht Wissen, das im Team weiterwirkt. Alle haben dieselbe Grundlage erlebt und können später daran anknüpfen. Begriffe verbinden sich mit Bildern, technische Zusammenhänge mit konkreten Orten.

Diese Form der Weiterbildung passt zu unserer Haltung. Wir möchten verstehen, wie Dinge funktionieren und warum sie auf eine bestimmte Weise gelöst werden. Wir betrachten Schnittstellen, stellen Fragen und hören den Menschen zu, die täglich mit ihren Produkten und Prozessen arbeiten. Dadurch erweitern wir unser Wissen und bleiben offen für neue Sichtweisen.

Genau darin zeigt sich CONFIDOculture: Wir teilen Wissen, bringen unterschiedliche Erfahrungen zusammen und bleiben offen für neue Perspektiven. So wachsen fachliche Kompetenz, Vertrauen und verlässliche Zusammenarbeit.

Was von diesen zwei Tagen bleibt

Am Ende unseres Sommerfestes nehmen wir viele Bilder mit: den konzentrierten Blick vor einem schwierigen Schlag, den Jubel über einen Treffer, die Gespräche beim Abendessen, die Dimensionen des Werkes und den Ausblick von der Plattform.

Noch wichtiger sind die Erfahrungen dahinter. Beim CONFIDO Sommerfest 2026 haben wir gemeinsam gelacht, voneinander gelernt und neue Zusammenhänge entdeckt. Dabei erleben wir Kolleginnen und Kollegen in ungewohnten Situationen und erweitern unseren fachlichen Horizont. Zugleich begegnen wir einem Gastgeber, der seine Verbundenheit mit dem Unternehmen und seine Erfahrung offen mit uns teilt.

Solche Tage wirken weiter. Sie schaffen gemeinsame Bezugspunkte und stärken das Verständnis füreinander. Eine Erkenntnis aus der Werksführung taucht später in einem Projekt wieder auf. Ein Gespräch beim Abendessen erleichtert die nächste Abstimmung. Eine Erinnerung von der Minigolfbahn bringt auch Wochen später noch ein Lächeln hervor.

Unser Sommerfest 2026 zeigt damit sehr anschaulich, was CONFIDOculture für uns bedeutet.

  • Wir bleiben gemeinsam in Bewegung.
  • Wir nehmen uns Zeit füreinander.
  • Wir erweitern unser Wissen und verbinden fachliche Neugier mit Freude am gemeinsamen Erleben.

Denn gute Zusammenarbeit wächst dort, wo Menschen gemeinsam handeln, lernen und lachen.

Fotomaterial: © CONFIDO Ingenieure.